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Kleben oder Klicken?

Kleben oder Klicken? Wie sich Enia, CoreTec, Aspecta, IPC und CasaNova verlegen lassen

Bevor es ums Dekor geht, steht bei fast jedem Bodenprojekt eine andere Frage im Raum: kleben oder klicken? Die Verlegeart entscheidet mit darüber, welche Marke überhaupt in Frage kommt, ob Sie selbst Hand anlegen können und wie hoch der Boden am Ende aufbaut. Weil die fünf Marken, die wir am meisten verkaufen, das Thema unterschiedlich lösen, lohnt sich der Vergleich – hier kommt er, aus der Verlegepraxis heraus.

Kurz erklärt: der Unterschied

Zur Erinnerung, ganz ohne Fachchinesisch. Klebevinyl ist dünn (meist um 2 bis 2,5 mm) und wird vollflächig auf den Untergrund geklebt. Vorteil: minimale Aufbauhöhe, beste Wärmeleitung auf Fußbodenheizung, absolut ruhiger Auftritt. Nachteil: braucht einen ebenen Untergrund und gehört eher in geübte Hände.

Klickvinyl ist dicker (meist 4 bis 7 mm) und wird schwimmend verlegt – ohne Kleber, einfach zusammengesteckt. Vorteil: heimwerkerfreundlich, sofort begehbar, in der Mietwohnung wieder aufnehmbar. Nachteil: höherer Aufbau, den man bei niedrigen Türen bedenken muss.

So handhaben es die fünf Marken

Enia macht es am flexibelsten. Dank des sogenannten Duplex-Prinzips gibt es fast jedes Dekor sowohl zum Kleben als auch zum Klicken – Sie wählen also erst die Optik und dann die Verlegeart, ohne bei der einen oder anderen Variante auf Ihr Wunschdekor verzichten zu müssen. Die Klickdielen bringen bei einigen Kollektionen sogar schon eine Korkunterlage mit.

CoreTec ist der Klick-Spezialist schlechthin. Als Erfinder des Rigid-Vinylbodens setzt die Marke auf feste, formstabile Klickdielen, die schwimmend verlegt werden und selbst kleinere Unebenheiten im Untergrund verzeihen. Genau das macht CoreTec zum Favoriten für Renovierungen, bei denen der alte Untergrund nicht perfekt ist.

Aspecta bietet in der Essentials-Linie heimwerkerfreundliche Klickböden mit sauberer Fuge, dazu Klebevarianten für den Objektbereich. Beim Fischgrät aus der Contours-Linie empfehlen wir allerdings klar den Profi – Muster verlegen sich nicht von allein.

IPC deckt beide Welten breit ab: Es gibt Kollektionen zum Kleben und zum Klicken, dazu feste Rigid-Varianten. Wer eine bestimmte Verlegeart braucht, findet bei der großen IPC-Auswahl fast immer das passende Dekor dazu.

CasaNova setzt bei den modernen Vinylböden auf einfache Klickverbindungen für die schnelle, klebstofffreie Verlegung, bietet daneben aber auch Klebevinyl. Die Naturkork-Böden kommen als komfortables Klicksystem mit integrierter Dämmung.

Die Entscheidungshilfe aus dem Alltag

Drei Fragen klären die Sache meistens. Erstens: Wie viel Aufbauhöhe haben Sie? Bei knappen Türen und Übergängen führt oft kein Weg an der dünnen Klebevariante vorbei – hier sind Enia, Aspecta und IPC stark. Zweitens: Wer verlegt? Heimwerker greifen zur Klickdiele, und da ist CoreTec mit seiner untergrundtoleranten Rigid-Konstruktion erste Wahl. Drittens: Wie ist der Untergrund? Ist er top eben, geht alles; ist er wellig, spielt CoreTec seine Stärke aus.

Alle Verlegearten, ein Sortiment

Egal ob Kleben oder Klicken – in unserem Vinylboden-Sortiment bei Fashion-WohnTrend.de finden Sie alle fünf Marken in beiden Varianten. Wer sich gezielt mit dem Thema Verlegung beschäftigen will, ist bei Klick-Klebe-Vinyl.de genau richtig; weitere Designboden-Auswahl gibt es bei DesignVinylboden.de.

Ein Praxistipp noch zum Schluss, der für jede Marke gilt: Planen Sie fünf bis zehn Prozent Verschnitt ein (bei Fischgrät eher mehr), lassen Sie die Dielen ein bis zwei Tage im Raum akklimatisieren, und prüfen Sie im Neubau die Restfeuchte des Estrichs. Wenn Sie unsicher sind, welche Verlegeart und welche Marke zu Ihrem Untergrund passen: Schreiben Sie uns per WhatsApp oder E-Mail mit ein paar Eckdaten zu Ihrem Projekt. Wir beraten ehrlich und erstellen Ihnen auf Wunsch gleich ein kostenloses, unverbindliches Angebot mit Mengenrabatt.


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